Pro Religion


Ab 15. April läuft das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien. Laut der Webseite des Volksbegehrens stimmt dabei Österreich über die Kirche ab (Zitat: "Du sollst hingehen. Ganz Österreich stimmt erstmals über die Kirche ab"). Passt ja irgendwie nicht zum Titel des Volksbegehrens und zu den Inhalten. Offensichtlich geht es gar nicht um die behaupteten Privilegien, sondern um mehr.

Positive Folgen dieses Volksbegehrens zeigen sich bereits: Die Kirche(n) und alle, die den Nutzen der Religion spüren - sicherlich eine große Mehrheit in Österreich - , werden aktiv und haben zum Beispiel die neue Initiative Pro Religion gegründet. Die Webseite wird von allen in Österreich gesetzlich anerkannten Religionen getragen. Hier gibt es mehr Informationen dazu. Dort findet sich auch eine interessante Argumentation von Univ.Prof. Dr. Richard Potz. Auch getwittert wird. Und auf katholisch.at wird auch unter anderem  in Youtube erklärt, was die Kirche in Österreich für das Gemeinwohl tut. Die 4 Videos kann man im Youtube Channel der Katholischen Kirche anschauen. Die Zuseherzahlen sind verbesserungswürdig, also anclicken und ansehen. Und in facebook und Google+ ist auch Aktivität zu verspüren.

Das für die Religionen zuständige Ministerium von Frau Minister Schmied hat in einer langen Stellungnahme die von den Initiatoren behaupteten Fakten über die Privilegien zurückgewiesen. Vom Chefredakteur der Kathpress Paul Wuthe gibt es im Blog der Seite www.katholisch.at eine lesenswerte Analyse des Volksbegehrens.

Und eine immer wieder aktualisierte Webseite zu Argumenten gegen die Themen des Volksbegehrens gibt es hier.

Doch scheinen die meisten Kirchenmitglieder das "Net amol ignorieren" zu bevorzugen.  Das kann man selbst ändern, indem man anderen erzählt, warum man seinen Glauben an Gott, seine Spiritualität und seine Kirche und deren positive Leistungen schätzt, auch wenn man über die Verfehlungen von Menschen in der Kirche über die Jahrtausende weiss. Es ist sicher auch eine gute Sache, sich über die Argumente und Gegenargumente zu informieren. Siehe oben.

Und wenn Sie auf das Bild clicken, können Sie den Folder "Was bringt Kirche" als PDF herunterladen.