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Der perfekten Orgel wieder ein Stück näher

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Heute, am Sonntag, dem 15. März 2026, hatte der Verein zur Erhaltung von Kulturgütern in Stockerau wieder einmal zu einem großen Konzert in die Pfarrkirche Stockerau geladen. Eines der ersten großen Projekte des Vereines ist es, die Stockerauer Kirchenorgel wieder in einen ordentlichen Zustand zu versetzen. Heute gestalteten das Benefizkonzert mit einer instrumentalen Einleitungssonate von W.A. Mozart und dem Hauptstück Stabat Mater von Giovanni Baptista Pergolesi (1710-1736), der nur 26 Jahre alt wurde und das Werk wenige Wochen vor seinem Tod fertigstellte,  und einer wunderschönen Draufgabe (war es von Schubert?) Angela Amtmann (Sopran), Johanna Krokovay (Alt) und ein Damenstreichquartett.  Das Konzert war gut besucht und wunderschön gesungen und gespielt. Anschließend konnte man bei Wasser, Wein, Bier und reschem Gebäck im Pfarrzentrum noch über das Konzert, die Musik, das Projekt oder ganz andere Dinge plaudern. Pfarrer Andreas Kaiser kündigte auch gleich das nächste g...

Die Werke Gottes sollen an ihm offenbar werden.

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Heute, am 4. Sonntag der Fastenzeit, dem 15. März 2026, gibt es ein sehr langes, sehr umfangreiches Evangelium. Die Kinder im Familien-Wortgottesdienst hatten es besser als die Erwachsenen zur selben Zeit in der Kirche, denn sie hörten eine etwas kürzere Fassung. Dafür durften Sie spielerisch ein Gefühl dafür bekommen, was es heißt, blind zu sein. Denn sie konnten mit geschlossenen Augen ihren Tastsinn, ihren Hörsinn und ihren Geschmacks- und Geruchsinn mit verschiedenen Gegenständen erkunden. Erika Trabauer und Anita Vogl, die diesen Wortgottesdienst gestalteten, vermittelten den Kindern und ihren Begleiterinnen und Begleitern auch, dass der Mann im Evangelium, das sie weiter hinten lesen können,  nicht nur sen Augenlicht bekommen hat, sondern auch einen festen Glauben an Jesus. Zum langen Text des Evangeliums gab es auch auf der großen Leinwand Bilder von Jesus, dem blinden Mann und den mißtrauischen Pharisäern. Die heute gut besetzte Familienmusik mit kleinem Orchester hatte heu...

Stockerauer Fastenweg - online

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Fastenweg in der Pfarre Stockerau Die Fastenzeit ist eine geschenkte Vorbereitungszeit auf das Osterfest. Am Beginn haben wir uns das Aschenkreuz zusagen lassen:      „Kehr um, und glaube an das Evangelium!" Durch das geschriebene Wort begegnet uns im Evangelium das von Gott ausgesprochene Wort, nämlich Christus selbst. Zu diesem Wort, das durch die Schrift erfahrbar wird, wollen wir uns in der Fastenzeit neu und bewusst hinwenden. Der Fastenweg zeigt uns, wie das Wort Gottes und wie Gott selbst in seinem ausgesprochenen Wort unser Leben tragen und begleiten will. Die biblischen Szenen der Sonntagsevangelien, die unter der Kanzel aufgestellt sind, begleiten uns durch diese Zeit Die Texte zu den ersten 3 Fastenzeit-Wochen: GOTTES WORT ...

Ein Gebet um einen Neuen Pfarrer

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  GEBET UM EINEN NEUEN PFARRER Treuer Gott, Du führst deine Kirche auf ihrem Weg durch die Zeit. Du kennst unsere Pfarren, unsere Hoffnungen, unsere Fragen und das, was uns im Innersten bewegt. Wir bitten Dich: Sende uns einen guten neuen Pfarrer. Einen Seelsorger, der zuhören kann, der Dein Wort ernst nimmt und es so verkündet, dass es unser Leben berührt. Hilf auch uns als Pfarrgemeinden, offen zu sein für Neues, bereit zum Vertrauen und willig zur Zusammenarbeit. Lass uns einander mit Respekt begegnen und gemeinsam deinen Weg suchen. Wir legen die Zeit des Pfarrerwechsels und alle Umbrüche, in denen wir als Kirche stehen, in deine Hand, denn du selbst bist der Hirte deines Volkes.  Dir sei Lob und Ehre heute und alle Tage und in Ewigkeit. Amen Vielleicht haben Sie es ohnedies schon aus der Stockerauer Kirche mitgenommen. Für alle anderen gibt es das Gebet hier online.

Ich bin es, ich, der mit dir spricht.

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Er ist wirklich der Retter der Welt..  Mit diesen Worten endet das heutige (lange) Sonntagsevangelium. Schon faszinierend, wie wenig Jesus, der selbst Jude war, sich darum gekümmert hat, wie seine Glaubensgenossen diese Samariter verachteten und sicher nie mit ihnen geredet hätten. Und mitten im langen Gespräch sagt dann Jesus zu dieser Frau, die gar nicht nach den damaligen Vorstellungen von guter Sitte und Moral lebte, dass er der Messias ist, der Christus heißt . Mitten im Evangelium wirft Jesus dann etliche Vorstellungen frommer Juden oder auch frommer Samaritaner über den Haufen - aber lesen Sie selbst... (den Text finden Sie weiter hinten). Den heutigen Wortgottesdienst am 8. März 2026 - dem Weltfrauentag und das zufällig mit diesem Evangelium - gestalteten Sigi und Geri Braunsteiner, musikalisch unterstützt vom Familienmessenchor mit kleinem Orchester, aber auch den vielen Stimmen aus dem zahlreichen Publikum, das bei den Liedern kräftig mit-rockte - hätte ich fast gesagt. N...

Konzerteinladung HERR-liche Lieder - bitte auch zum weiterschicken

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Herzliche Einladung zum Konzert mit HERR-lichen Liedern ( sites.google.com/view/herr-liche-lieder ) der Stockerauer Liedermacherin Anita Vogl mit Band am Sonntag, 22. März 2026, um 15 Uhr in der Klosterkirche unseres Stockerauer Klosters St. Koloman in der Hornerstrasse. Die Stockerauer Liedermacherin Anita hat bereits über 80 Lieder für lebendigen Glauben geschrieben und einen Teil davon in zwei Konzertserien mit ihrer Band und vielen jungen Menschen im Jahr 2024 und 2025 im P2 - Pfarrzentrum Stockerau und in der Klosterkirche unseres Stockerauer Klosters St. Koloman gesungen und gespielt. Die wunderschöne und bei vielen nicht ganz so bekannte  Klosterkirche unserer Stockerauer Missionschwestern eignet sich ganz besonders gut für so ein Konzert mit HERR-lichen Liedern. Einige dieser HERR-lichen Lieder kennen die Besucherinnen und Besucher der Familiengottesdienste in der Stockerauer Stadtpfarrkirche schon, aber es gibt noch viel mehr davon.  Eine tröstliche Kostprobe finde...

Dieser ist mein geliebter Sohn!

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Das sagt Gott Vater zu den Aposteln auf dem hohen Berg und wir dürfen darüber reden und schreiben, da Jesus schon vor 2000 Jahren von den Toten auferweckt worden ist. Den Grund für diesen Nebensatz finden Sie am Ende des Sonntagsevangeliums.  Heute im Familiengottesdienst am 1. März 2026 um 10 Uhr vermittelte uns diese Geschichte kindergerecht unser Pfarrer Andreas Kaiser und stand dabei neben Jesus, der auf einem nicht ganz so hohen Berg wie im Evangelium stand und auch nicht ganz so im göttlichen Weiß strahlte wie im heutigen Evangelium, das Sie weiter unten nachlesen können. Aber die vielen Kinder konnten sich doch etwas vorstellen, wie das für die Apostel gewesen sein könnte, die dort auch Moses und Elias kennenlernen durften. Moses lebte ja etwa 1400 Jahre und Elias 900 Jahre vor den Aposteln... Der Familienmessenchor mit kleinem Orchester sang und spielte dazu schöne Lieder und am Ende des Gottesdienstes, den Veronika Unseld mitgestaltet hatte, lud uns Elisabeth Weber, Chefi...

Da kamen Engel und dienten ihm

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An Jesus hat sich der Teufel die Zähne ausgebissen. Aber unser Pfarrer Andreas Kaiser hatte im heutigen Familiengottesdienst am 22. Februar 2026 im Pfarrsaal recht (er hat immer recht, sonst würde er nicht Generalvikar werden😀), dass solch dramatische Verführungen eher doch selten wären und der Teufel mit subtilen, kleineren Angeboten doch - auch bei uns - immer wieder recht erfolgreich sein würde. Nina Högler hatte den Gottesdienst vorbereitet und z.B. zum Thema "Jesus fastete 40 Tage in der Wüste" ein kleines Spiel vorbereitet, wie lange die Zeit sein kann - es wurde geschätzt, wie lange eine Minute Ruhe wie in der Wüste  im Saal empfunden wird. Auch ein zweites Spiel testete, wie die Kinder und Erwachsenen auf 4 Minuten Pause (diesmal mit Musikbegleitung) reagieren würden - erstaunlich in welcher Ruhe die Kinder die doch lange Zeit verlebten (sie bekamen aber alle einen kleinen Ball, um die Finger zu beschäftigen...). Nina verteilte auch an alle Gottesdienstbesucherinnen ...

Wer aber zu seinem Mitmenschen sagt: Du Narr!, soll dem Feuer der Hölle verfallen sein.

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Die Überschrift ist ein Satz aus dem heutigen Evangelium. Zu den Alten wurde gesagt: Du sollst nicht töten, ich aber sage euch... Und dann kommt auch dieses Zitat, das das ursprüngliche Gebot viel enger und Mitmenschen-freundlicher formuliert. In unseren Kindermessen wird meist eine für Kinder einfacher zu verstehende Formulierung vorgelesen. Dieses Zitat hat da auch gefehlt - aber unseren Leserinnen und Lesern müssen wir das Original zumuten...😀 Heute, am 6. Sonntag im Jahreskreis, am 15. Februar 2026, hörten wir im Evangelium, wie Jesus die "alten Schriften der Juden" ganz wesentlich neu auslegt und erweitert. Es geht immer darum, dass wir die vielen Gebote der Bibel viel mehr so interpretieren, dass es den Menschen auf der Erde und ihrem Zusammenleben immer unter dem Mantel der Nächsten- und Gottesliebe mehr nützt.  Erika Trabauer und Andi Berndl gestalteten heute den Wortgottesdienst im Pfarrsaal, dann wanderte die Gottesdienstgemeinde in die Kirche, wo Pfarrer Andreas K...

Ihr seid das Licht der Welt

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Heute, am Sonntag, dem 8. Februar 2026, feierten wir im großen Saal des P2 - Pfarrzentrum Stockerau einen Wortgottesdienst zum Thema des Evangeliums, das man weiter unten nachlesen kann:  Ihr seid das Salz der Erde, ihr seid das Licht der Welt - sagt Jesus nicht nur zu seinen Jüngern vor 2025 Jahren, sondern auch zu uns, zu allen Menschen auf dieser Erde.  Pastoralassistent Geri Braunsteiner und seine Frau Sigi feierten den Gottesdienst mit vielen jungen und älteren Gottesdienstbesuchern. Und sie hatten sich allerhand zur Gestaltung einfallen lassen: Auf einem Tischchen vor dem Kreuz standen unter anderem Gurkenscheiben, die die Kinder erst ohne Salz kosten durften, um dann den Unterschied zu "mit Salz" zu verkosten. Ein ganz junger Mann ließ allerdings verlauten, dass ihm alles ohne Salz besser schmecke - Geri ließ sich allerdings durch den nicht ganz zum Evangelium passenden Zwischenruf nicht aus der Ruhe der Evangelienauslegung bringen.    Nach dem Evangelium gab...