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Und sie zogen aus und verkündeten die Umkehr

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  Sigi Braunsteiner und Andy Berndl gestalteten heute, am 14. Juli 2024, den Familien-Wortgottesdienst. Zu Beginn zog Sigi eine Rettungsweste von Roten Kreuz an, denn es geht im Evangelium darum, dass Jesus seine Jünger ausschickt, um unter anderem auch Kranke zu heilen. Jesus sendet seine Jünger aus und gibt ihnen klare Anweisungen zu ihrem eigenen Verhalten, aber auch die Macht "über die unreinen Geister" zu herrschen und zum Beispiel damit Kranke zu heilen. Aber auch zur Effizienz kann man etwas lernen: "Wenn Menschen eure Botschaft nicht hören wollen, dann geht einfach weiter, verzettelt euch nicht". Zu Beginn des Gottesdienstes waren ebenso viele Besucherinnen und Besucher in der Kirche wie "Aktivistinnen und Aktivisten". Es kamen aber noch ein paar ein wenig später. Der Familienmessenchor mit kleinem Orchester sang zum Gottesdienst schwungvolle Lieder. Zum Beispiel dieses hier von unserer Liedermacherin und Mitgestalterin Anita Vogl  aus dem Youtube

Ist das nicht der Zimmermann?

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Erika Trabauer schreibt uns:  Trotz des ersten Ferienwochenendes kamen einige Familien zur Familienmesse in die Kirche. Die Messe wurde von Pfarrer Andreas Kaiser und Anita Vogl gestaltet.  Im Evangelium hörten wir, dass Jesus am Beginn seines Wirkens in seiner unmittelbaren Umgebung ziemlich heftige Ablehnung erfuhr, als er den Menschen von seinem Vater erzählte. Auch die Schriftgelehrten im Tempel konnten mit seiner Botschaft nicht viel anfangen. Aber Jesus blieb seinem Weg treu und verließ seine Heimat, wo er mehr oder weniger unerwünscht war. Er fand darin die Erfüllung.  Danach überlegten die Kinder, welches ihr "Weg" sei, welche Talente und Fähigkeiten sie haben und wie sie diese in ihrem Umfeld einbringen können.  Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst vom stattlich besetzten Familienmesschor mit schwungvollen Liedern. Das Foto zeigt die Musikantinnen bei der Probe. Trotz Ferien feiern wir nächsten Sonntag wieder, diesmal  einen Wortgottesdienst im P2 - Pfarrzent

Mädchen, ich sage dir, steh auf!

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  Sehr berührend war heute das Evangelium mit den zwei Heilungen. Beiden, der kranken Frau und den Eltern der Zwölfjährigen, ist gemeinsam, dass sie daran glaubten, dass Jesus ihnen sicher helfen werde. Das ist aber  - wie man an den Menschen um sie herum erkennen kann - nicht gar so einfach. Den Text zum Evangelium finden Sie weiter unten. Mit diesem Evangelium beschäftigten sich heute Erika Trabauer, die den Gottesdienst mitgestaltete, für die Kinder und Pfarrprovisor Jaroslaw Furtan, der die Messe hielt, für die Erwachsenen.  Erika hatte ihre Puppen mitgebracht, die die Szene mit der wiederauferstandenen Tochter und ihren glücklichen  Eltern darstellten.  Und die "Musi spielt dazu": Nämlich der Familienmessenchor mit heute recht kleinem Orchester, der schöne und flotte Lieder beitrug. Am 21. Juli ist wieder die Christophorus-Aktion , bei der die MIVA  einen 1/10 Cent pro unfallfrei gefahrenen Jahres-Kilometer als Beitrag für die Bereitstellung von Fahrzeugen für die Missio

Warum habt ihr solche Angst?

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  Das sagt Jesus, als seine Jünger bei einem Sturm auf einer Bootsfahrt verzweifelten. "Habt ihr noch keinen Glauben?", sagt er dazu - weil es Hoffnung gibt, sagt Jesus "noch". Eigentlich tröstende Worte, dass uns der Glaube viel "Fürchten" ersparen könnte und sogar kann - wenn das Glauben nur so einfach und leicht wäre.  Dieses Evangelium stand auch im Mittelpunkt der Einführung, die sich die Gestalterin des Familiengottesdienstes, einer Heiligen Messe,  am 23. Juni 2024, Veronika Unseld, ausgedacht hatte.  Die fast 30 Kinder bekamen Musikinstrumente in die Hand, mit denen sie Sturm und Ruhe erzeugen konnten. Vor ihnen wurde ein See aufgebaut, in dem schwarze und später gelbe Tücher auch wieder Sturm und Ruhe signalisierten. Unser Pfarrprovisor Jaroslaw Furtan beschäftigte sich dann in seinem Teil der Predigt - etwas von seiner Tätigkeit als Psychotherapeut geprägt - mit dem Thema dieser Evangeliumstelle - mit dem "Monster" der Angst, das uns lä

Aus dem Senfkorn wird ein großer Baum

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Im großen Saal des P2- Pfarrzentrum Stockerau spielt unser Gymnasium einige Tage die Operette vom Weissen Rössl am Wolfgangsee. Daher war heute der Wortgottesdienst für Familien im Pfarrhofgarten. Das Orchester war sehr klein und der Chor noch kleiner. Aber es kamen doch einige Kinder mit ihren Eltern, um über das Evangelium vom Senfkorn nachzudenken und fest bei den Liedern mitzusingen und mitzuturnen .  Erika Trabauer, die mit ihrer Schwester Andi den Gottesdienst gestaltete, spielte mit den Kindern zunächst ein Spiel, bei dem am Schluss bei beiden Gruppen nur das kleinste alle Samenkörner, das Korn der Senfpflanze, aus dem ein riesiger Baum wächst,  übrig blieb.  Das Evangelium wurde in der Fassung "in einfacher Sprache" vorgelesen. Weiter unten kann man das originale Evangelium mit dem in leichter Sprache vergleichen. Ganz interessant. Und original ist ohnedies keines davon, denn es war damals in  griechischer Sprache geschrieben. Nach dem Wortgottesdienst huschte die kle

Der Sabbat wurde für den Menschen gemacht, nicht der Mensch für den Sabbat

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Das ist die Botschaft Jesus an alle, die strenge Regeln befürworten, die dem Menschen nichts nützen, sondern nur einer "Institution". Den " strenggläubigen " Juden war - und ist heute noch - verboten, am Sabbat irgendetwas zu tun - nicht kochen, nicht Auto-fahren und keinen Kranken heilen... Am siebenten Tag ruhte Gott, heißt es ja in der Schöpfungsgeschichte. Helga Zimm hatte heute die Gestaltung des Gottesdienstes für die Kinder übernommen und ruhte nicht. Dechant Andreas Guganeder hielt die Familienmesse - diesmal in der Kirche - um 10 Uhr und legte auch das Evangelium sehr anschaulich dar.  Das Evangelium war auch Anlass, mit den Kindern zu besprechen, was schön ist am Sonntag, der dem jüdischen Sabbat entspricht,  und was weniger schön. Dazu hatte Helga eine Schatztruhe mit den angenehmen Tätigkeiten und eine große Schachtel mit den weniger beliebten Tätigkeiten vor dem Volksaltar aufgestellt. Die Kinder konnten daraus Zettel ziehen und diese dann vorlesen. Zwe

Nehmt, das ist mein Leib

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Der Fronleichnamstag hat so gar nichts mit Tod, Leichnam und Verwesung zu tun.  Wikipedia weiss alles:  Der Begriff Fronleichnam kommt aus dem Mittelhochdeutschen und bedeutet „des Herrn lebendiger Leib“. Er bezieht sich auf das Sakrament der Eucharistie, das Jesus beim letzten Abendmahl einsetzte, als er Brot und Wein mit den Worten „Das ist mein Leib“ und „Das ist mein Blut“ an seine Jünger weitergab. Daher wiederholt die Kirche heute die Stelle aus dem Evangelium, die schon am Gründonnerstag vorgelesen wurde, die Einsetzung des Altarsakramentes durch Jesus . Den Text dazu finden Sie weiter unten. Um mit der ganzen Welt die Freude darüber zu zeigen, gibt es seit 700 Jahren die Fronleichnamsprozession. Heuer zogen wir am 30. Mai 2024 bei wunderschönem Wetter auf einem noch nie begangenen Weg über die Kirchenstiege, den Kochplatz, den Neubau, die Bräuhausgasse, die Parkgasse und Berggartengasse zum Landespflegeheim. Am Kochplatz, im wunderschönen Stadtpark und vor dem Landespflegeheim

Die Wahl des EU-Parlamentes und die Katholische Kirche

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  Bald ist die Wahl des Parlamentes der Europäischen Union. Dazu haben die österreichischen Bischöfe eine Erklärung verfasst. Hier die Überschrift und der Link zum Artikel. Österreichs Bischöfe brechen Lanze für Europa Österreichs Bischöfe erweisen sich im Hinblick auf die Wahl des EU-Parlaments als überzeugte Europäer: Die Herausforderungen, vor denen die Welt und mit ihr Europa stünden, gelte es – auch auf Basis des christlichen Wertefundaments – solidarisch zu lösen, so die Bischöfe in einer Erklärung zur EU-Wahl. Den ganzen Artikel können Sie hier lesen . Das sollte uns als Katholiken schon interessieren.. .

Mariazell - ein Nachtrag

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Nachtragend zu sein ist ja keine gute Eigenschaft, aber ein paar Bilder von der Ankunft unserer Fußwallfahrerinnen und Fußwallfahrer in Mariazell nachzutragen, ist halb so schlimm.  Das erste Bild zeigt einige Wallfahrer beim ersten Blick auf das Ziel, die Basilika von Mariazell. Das ist schon etwas besonderes, wenn man fünf manchmal doch mühsame Tage darauf gewartet hat, anzukommen. Man sagt ja: "Der Weg ist das Ziel", aber am Ziel anzukommen hat auch was für sich. Eine Hälfte der Wallfahrtsdirektion, Herbert Mathe, gibt im zweiten Bild die letzten Informationen, was hier in Mariazell wann und wo ist. Es geht nicht nur um die Jause beim Lebzelter Pirker, nein auch um die Wallfahrermesse, des Mittagessen und die Marienandacht am Nachmittag vor der Busfahrt nach Hause. Ein Höhepunkt aber ist und bleibt die Wallfahrtsmesse in der gotischen Michaelskapelle gleich hinter der Basilika, in die viele Erinnerungen, Bitten, Sorgen, Träume und sehr viel Dank mitgenommen werden. Die Na

Die Rose von Jericho

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  Heute feierten die Familien einen Gottesdienst im P2 - Pfarrzentrum Stockerau mit Pfarrer Andreas Kaiser. Steffi Schirmbeck aus dem Kinderkiturgiekreis war heute dran, den Gottesdienst vorzubereiten. Es gab einige originelle Ideen. Zum Beispiel: Zu Beginn wurde an der Rose von Jericho , einer scheinbar völlig vertrockneten, braunen Pflanze, die ins Wasser gelegt zu einer dekorativen grünen Pflanze wird, gezeigt, was Wasser bewirken kann. Ihr Name ist leicht zu merken: Statt Gemeindebau einfach  Jericho . Und zu den Fürbitten befestigten die Kinder viele rote "Schleier" wie Feuerzungen am Altartisch.  Am Ende des Gottesdienstes wurde noch ein 50-jähriges Hochzeitsjubiläum von Käthe und Wolfgang F. mit dem Brautsegen und sinnigen Liedern unseres Familienmessenchores, der die ganze Messe mit flotten Lieder musikalisch gestaltete,  gefeiert.  Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 28,16-20. In jener Zeit gingen die elf Jünger nach Galiläa auf den Berg, den Jesus ihnen