Musikalische Gestaltung der Abendmesse zu Allerheiligen


Für die Abendmesse zu Allerheiligen hat der Kirchenchor folgende Stücke vorbereitet:

"Du meine Seele singe" von Charles V. Stanford

Text: Du meine Seele singe, wohlauf und singe schön dem, welchem alle Dinge zu Dienst und Willen stehn. Ich will den Herren droben hier preisen auf der Erd, ich will ihn herzlich loben, solang ich leben werd.

"In dir ist Freude" von Charles V. Stanford

Text: In dir ist Freude in allem Leide, o du süßer Jesu Christ. / Durch dich wir haben himmlische Gaben, du der wahre Heiland bist. / Hilfest von Schanden, rettest von Banden. Wer dir vertrauet, hat wohl gebauet, wird ewig bleiben, Halleluja! Zu deiner Güte steht unser G'müte / an dir wir kleben in Tod und Leben, nichts kann uns scheiden, Halleluja!

"Exultate, justi"von Ludovico Grossi da Viadana

Text: Exultate, justi, in Domino: rectos decet collaudatio. Confitemini Domino in cithara, in psalterio decem chordarum psallite illi, cantate ei canticum novum, bene psallite ei in vociferatione.

Zur Kommunion ein Instrumentalstück

"Wohl mir, dass ich Jesum habe" von J. S. Bach

Text: Wohl mir, dass ich Jesum habe, o wie feste halt ich ihn, dass er mir mein Herze labe, wenn ich krank und traurig bin. Jesum hab ich, der mich liebet und sich mir zu eigen gibet; ach, drum lass ich Jesum nicht, wenn mir gleich mein Herze bricht.

Kommentare

  1. Ich muss das einfach einmal los werden. Wenn ich in der Kirche bin und das Glaubensbekenntnis gesprochen wird, bekomme ich regelmäßig ein schlechtes Gewissen. Ich komme mir scheinheilig, heuchlerisch, verlogen vor, so zu tun, als wäre ich mir sicher, dass ich das auch wirklich glaube, den Text so verstehen, wie er gemeint ist. Am liebsten würde ich mich jedes Mal davonstehlen, unsichtbar werden, im Boden versinken. So gut wie jedes Wort löst in mir Zweifel aus. Ich möchte das gar nicht im Detail anführen, wo ich überall Zweifel habe, das überhaupt richtig zu verstehen. Ich habe auch meine Zweifel, dass die anderen Menschen, hier so stark und unerschütterlich im Glauben sind, wie sie tun. Verstehen die alle das, was sie sagen? Muss man das Glaubensbekenntnis wörtlich nehmen oder hat jeder seinen interpretatorischen Spielraum? Wenn ja, ist das denn noch ein Bekenntnis zu etwas? Ich bin ratlos und fürchte mich schon vor dem nächsten geheuchelten Bekenntnis nur um mein Gesicht zu wahren ebenso wie vor dem Stumm-Dastehen und nichts zu sagen und damit erst entlarvt werden. Vor Gott bin ich sowieso schon längst entlarvt. Bei diesen Zweifeln an den Grundfesten des Glaubens und der katholischen Kirche, wäre es da nicht das einzig Richtige, aus der Kirche auszutreten?

    AntwortenLöschen
  2. Liebe(r) Schreiber(in) des Kommentars! Ich denke, dass Zweifel zu unserem Glauben gehören, es gehört irgendwie zu jeder Beziehung, also auch zu unserer Beziehung zu Gott! Auch viele Heilige hatten immer wieder große Zweifel.... Auch mir geht es so, dass mir immer wieder Zweifel kommen, auch beim Glaubensbekenntnis.... Aber es zieht Sie doch zu Gott, in den Gottesdienst, also ist ER ihnen wichtig, sonst wären Sie nicht in der Messe....
    Ich finde es immer wieder hilfreich, meine Zweifel anhand der Bibel wieder zu besänftigen oder zu lösen oder durch Gespräche mit anderen Menschen, die auch an Gott glauben. Vielleicht ist es auch Ihnen hilfreich, einmal zu einem Alpha-Abend oder einer Bibelrunde in die Pfarre zu kommen, um mit anderen Menschen über die Zweifel zu reden oder mit einem Mitarbeiter der Pfarre ins Gespräch zu kommen - Gott spricht auch zu uns durch andere Menschen!!
    Wenn alle aus der Kirche austreten, die zweifeln, wäre sicher niemand mehr dabei.
    Und Gott kennt uns alle, kennt alle unsere Fehler... und liebt jeden von uns unendlich - ich hoffe Sie können ihre Zweifel in seinen liebevollen Armen abgeben und Menschen begegnen, die auch Gott auf der Spur sind und sich genauso in Vielem nicht ganz sicher sind!!

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Wir freuen uns über jeden Kommentar. Wir freuen uns, wenn Sie Ihren Namen nennen. Aber es ist in Ordnung, wenn Sie sich auch anonym mit Ihren Gedanken zum Thema einbringen.