Weihnachten in der Pfarre Stockerau
Am Weihnachtstag feierte die Gemeinde das Weihnachtshochamt, gestaltet mit Musik, die Beate Kokits ausgewählt hatte.Der Stephanitag (26.12.) ist für Stockerau etwas besonderes, denn der Hl. Stephan, der wegen seines Festhalten am christlichen Glauben zu Tode gesteinigt wurde, sah vor seinem Märtyrertod "den Himmel offen" und ist unser Kirchenpatron. Daneben darf er es auch für den Stephansdom sein. Auf unserem Altarbild kann man sich das auch ansehen, wie das mit dem offenen Himmel geht. So war es auch ein besonderer Gottesdienst, den Pfarrer Andreas Kaiser und Diakon Ossi Wolf in blutroten Gewändern mit uns feierten. Das Vokal-Ensemble Artmann sorgte mit Organist Johannes Lenius für viele schöne Musikstücke, Pfarrer Andreas predigte tiefsinnig und mit gewohntem Schwung über die eigentlich nicht zu unserer Weihnachtsidylle passende grausliche Märtyrergeschichte und leitete zum Schluss, nachdem wir aus vollem Herzen das Gott, wir loben dich gesungen hatten, zu einem sehr weltlichen Stephanibrauch über. Das Stehpani-Bier (so steht es auf den Flaschen, die dann deswegen im Stehen getrunken wurden) wurde geweiht und beim Kirchenausgang verschenkt, was aber viele, Kirchenbräuche gewohnt, nicht glauben konnten - und daher etwas spendeten.
Eine Vorankündigung: Sylvester fällt ja auf einen Sonntag. Um 8:30 und 10 Uhr sind dann die Sonntagmessen und um 18 Uhr ist eine als Sylvestergottesdienst gestaltete Abendmesse.
Zum Schluss einer langen Geschichte ein Tip: Besuchen Sie unsere Kirche dieser Tage. So schön ist sie das ganze Jahr nicht mit den gefühlt hunderten Weihnachtssternen und das Jesuskind freut sich mit Ochs und Esel auf jeden Besuch und vielleicht sehen sie es mit den Beinen vor Freude strampeln... Beschützt wird es heuer von den unzähligen Holzfiguren, die die Kinder in der Adventzeit gebastelt und bekleidet hatten.
Noch mehr Fotos gibt es hier im Fotoalbum des Pfarrverbands-Web.