Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen
Heute waren nicht allzu viele Kinder und Erwachsene im Wortgottesdienst, die Musik war aber zahlreich vertreten und die beiden Vorbereiterinnen Erika und Steffi hatten einen interessanten Gottesdienst vorbereitet. Allzu leicht ist es ja nicht gerade, den Evangeliumtext, den sie weiter unten lesen können, kindergerecht aufzubereiten. Eine wichtige Rolle spielte das Feuer, das mit Holzscheitern und "flammenden Schleiern" relativ ungefährlich symbolisiert wurde (siehe letztes Bild im Bericht).
Gott sei Dank gibt es auch eine kindergerechte Version des heutigen Evangeliums, die in unserem Gottesdienst vorgelesen wurde (siehe weiter unten).
In der Pfarrkirche, in der Dechant Andreas Guganeder die Messe bis zur Wandlung mit den Erwachsenen feierte, standen dann die Kinder zum Vater Unser rund um den Altar. Man sagt halt so, denn bei der kleinen Kinderzahl war das nicht leicht zu realisieren 😀.
Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 12,49-53.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen! Ich muss mit einer Taufe getauft werden und wie bin ich bedrängt, bis sie vollzogen ist.
Meint ihr, ich sei gekommen, um Frieden auf der Erde zu bringen? Nein, sage ich euch, sondern Spaltung. Denn von nun an werden fünf Menschen im gleichen Haus in Zwietracht leben: Drei werden gegen zwei stehen und zwei gegen drei; der Vater wird gegen den Sohn stehen und der Sohn gegen den Vater, die Mutter gegen die Tochter und die Tochter gegen die Mutter, die Schwiegermutter gegen ihre Schwiegertochter und die Schwiegertochter gegen die Schwiegermutter.
Und hier das Evangelium in leichter Sprache (beim Kindergottesdienst)
Jesus ist traurig. Jesus kommt von Gott. Jesus erzählt den Menschen von Gott. Viele Menschen glauben, was Jesus sagt. Diese Menschen freuen sich. Und beten. Und tun, was Jesus sagt.
Andere Leute aber lachen diese Menschen aus. Die Leute sagen:
Jesus spinnt.
Jesus erzählt Lügengeschichten von Gott.
Darüber war Jesus traurig. Jesus sagte:
Alles, was von Gott kommt, ist friedlich. Und schön. Und warm wie Feuer.
Ich möchte diese Wärme von Gott auf die Erde bringen. Die Wärme von Gott soll die Menschen froh machen. Aber in Wirklichkeit streiten sich viele Menschen wegen Gott. Andere Menschen machen sich über Gott lustig. Sogar in den Familien streiten sich die Menschen wegen Gott. Zum Beispiel streitet sich die Mutter mit der Tochter. Oder der Vater streitet sich mit dem Sohn.