Meine Seele preist die Größe des Herrn

Auch heuer lud die Pfarre Haselbach, die zu unserem Pfarrverband Am Jakobsweg-Weinviertel gehört, zum Marienfeiertag Maria Himmelfahrt am 15. August um 11:15 zur Festmesse auf den Michelberg ein. Da es sehr heiß werden würde - es wurde auch - , hatten fleißige Helferinnen und Helfer ein Sonnendach aufgestellt unter dem die meisten Besucherinnen und Besucher einen Platz im Schatten finden konnten.

Dechant Andreas Guganeder feierte mit uns die Heilige Messe und ein junger Mann begleitete sehr schön auf einem elektrischen Klavier die Lieder aus der Schubermesse und zum Ende das Großer Gott wir loben dich

Am Ende des Gottesdienstes konnten geweihte Gewürzbüscherl erworben werden und manche machten sich dann geistig gestärkt auf den kurzen Abstieg zur leiblichen Stärkung im Gasthaus am Michelberg.

Danke der Pfarrgemeinde Haselbach für diese immer wieder wunderbare Messe auf diesem heiligen Berg. Ein wenig Werbung in den anderen Pfarren des Pfarrverbandes könnte eine gute Idee sein...

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 1,39-56.

In jenen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa. Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabet. Und es geschah: Als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du unter den Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes.


Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? Denn siehe, in dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. Und selig, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ.

Da sagte Maria: 

Meine Seele preist die Größe des Herrn und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.
Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
Denn der Mächtige hat Großes an mir getan und sein Name ist heilig.
Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten.
Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind; er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen.
Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehn.
Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen, das er unsern Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.

Und Maria blieb etwa drei Monate bei Elisabet; dann kehrte sie nach Hause zurück.