Da kamen Engel und dienten ihm


An Jesus hat sich der Teufel die Zähne ausgebissen. Aber unser Pfarrer Andreas Kaiser hatte im heutigen Familiengottesdienst am 22. Februar 2026 im Pfarrsaal recht (er hat immer recht, sonst würde er nicht Generalvikar werden😀), dass solch dramatische Verführungen eher doch selten wären und der Teufel mit subtilen, kleineren Angeboten doch - auch bei uns - immer wieder recht erfolgreich sein würde.

Nina Högler hatte den Gottesdienst vorbereitet und z.B. zum Thema "Jesus fastete 40 Tage in der Wüste" ein kleines Spiel vorbereitet, wie lange die Zeit sein kann - es wurde geschätzt, wie lange eine Minute Ruhe wie in der Wüste  im Saal empfunden wird. Auch ein zweites Spiel testete, wie die Kinder und Erwachsenen auf 4 Minuten Pause (diesmal mit Musikbegleitung) reagieren würden - erstaunlich in welcher Ruhe die Kinder die doch lange Zeit verlebten (sie bekamen aber alle einen kleinen Ball, um die Finger zu beschäftigen...). Nina verteilte auch an alle Gottesdienstbesucherinnen und -besucher kleine Bildchen mit Bibelsprüchen. Einen davon haben wir hier weiter unten abgebildet.


Unser Pfarrer Andreas Kaiser predigte dann zum Thema (siehe oben) und der Familienmessenchor hatte viele Lieder vorbereitet - und auch gespielt und gesungen.

Anschließend wurden die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher beim Pfarrcafe (kaviareň, कॉफी हाउस, مقهى in den Sprachen unserer Gastgeberinnen und Gastgeber) von einer Runde Junge Familie betreut, die auch köstliche Mehlspeisen aus ihren ursprünglichen Heimaten Slowakei, Indien und Irak servierten. So schön, schmackhaft und harmonisch kann Multikulti sein, wenn nur alle wollen...

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 4,1-11.


In jener Zeit wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt; dort sollte er vom Teufel versucht werden. 
Als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn.

Da trat der Versucher an ihn heran und sagte: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl, dass aus diesen Steinen Brot wird. Er aber antwortete: In der Schrift heißt es: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt.

Darauf nahm ihn der Teufel mit sich in die Heilige Stadt, stellte ihn oben auf den Tempel und sagte zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürz dich hinab; denn es heißt in der Schrift: Seinen Engeln befiehlt er um deinetwillen, und: Sie werden dich auf ihren Händen tragen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt. Jesus antwortete ihm: In der Schrift heißt es auch: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen.

Wieder nahm ihn der Teufel mit sich und führte ihn auf einen sehr hohen Berg; er zeigte ihm alle Reiche der Welt mit ihrer Pracht und sagte zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest. Da sagte Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn in der Schrift steht: Den Herrn, deinen Gott, sollst du anbeten und ihm allein dienen.


Darauf ließ der Teufel von ihm ab und siehe, es kamen Engel und dienten ihm.


Fotos: E.Trabauer, W.Flandorfer