Alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, ist mein
Vor dem Kreuz war beim Wortgottesdienst eine kleine Figurenaufstellung mit den Jüngern und Jesus aufgestellt. Die Kinder konnten dann rund um diese Figuren Steine ausbreiten oder auf einer Tafel kleine Zettel befestigen.
Der Familienmessenchor sang dazu 3 flotte Lieder und dann rief uns schon Dr. Mesner zum Hinübergehen in die Kirche zum Gottesdienst der Großen, den Pfarrer Andreas Kaiser mit heute vielen Minis feierte.
Die Minis (und ihre Eltern) waren heute auch für das gut besuchte Pfarrcafé zuständig.
Zum Ende des Gottesdienst freute sich Pfarrer Andreas Kaiser auch, dass er die Entscheidung verkünden konnte, wer unser neuer Pfarrer im Pfarrverband Am Jakobsweg ab 1. September 2026 sein werde:
Es ist Mag. Christoph Sperrer. Er ist heute Pfarrvikar in Kirchschlag und Bad Schönau. Er stammt aus Wels (OÖ) und wurde am 2. Oktober 2020 in Rom für die Erzdiözese Wien zum Priester geweiht. Hier gibt es ein Bild von ihm mit seinem bisherigen Pfarrteam in Kirchschlag (im Bild in der Mitte). Mit einem Jahrgang 1991 werden wir einen jungen Pfarrer bekommen. Wir freuen uns schon auf ihn!Zitat aus dem Web der Erzdiözese Wien anlässlich seiner Priesterweihe:
Wels, Wien, Rom
Der gebürtige Oberösterreicher Christoph Sperrer, Jahrgang 1991 ist in Wels aufgewachsen. In Wien studierte er zunächst Rechtswissenschaften und trat dann in das Priesterseminar ein. Seit 2017 studierte er an der traditionsreichen Päpstlichen Universität Gregoriana als Alumne des Germanicums, einem 1552 auf die Initiative des Hl. Ignatius von Loyola gegründeten Seminar für Priesteramts-Kandidaten aus dem deutschen Sprachraum. Außer deutschsprachigen Seminaristen bereiten sich dort auch Theologiestudenten aus Ungarn, Kroatien, Slowenien, Slowakei, Dänemark und Finnland auf das Priesteramt vor.
Christoph Sperrer, der am Freitag, den 2. Oktober in der ungarischen Nationalkirche Santo Stefano Rotondo am Monte Celio zum ersten Mal der Eucharistiefeier vorstand, wird in den kommenden Wochen seinen pastoralen Dienst als Kaplan in den Pfarren Bad Schönau und Kirchschlag in der Buckligen Welt beginnen.
Hier geht es zu seinem Beitrag (im PDF auf Seite 2) im aktuellen Mai-Pfarrblatt seiner bisherigen Pfarre. Und hier zu einem Fernsehgottesdienst mit ihm vor 2 Jahren.
Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 17,1-11a.
I
In jener Zeit erhob Jesus seine Augen zum Himmel und sagte: Vater, die Stunde ist gekommen. Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrlicht! Denn du hast ihm Macht über alle Menschen gegeben, damit er allen, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben schenkt. Das aber ist das ewige Leben: dass sie dich, den einzigen wahren Gott, erkennen und den du gesandt hast, Jesus Christus.Ich habe dich auf der Erde verherrlicht und das Werk zu Ende geführt, das du mir aufgetragen hast. Jetzt verherrliche du mich, Vater, bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, bevor die Welt war! Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie gehörten dir und du hast sie mir gegeben und sie haben dein Wort bewahrt. Sie haben jetzt erkannt, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir ist.
Denn die Worte, die du mir gabst, habe ich ihnen gegeben und sie haben sie angenommen. Sie haben wahrhaftig erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin, und sie sind zu dem Glauben gekommen, dass du mich gesandt hast. Für sie bitte ich; nicht für die Welt bitte ich, sondern für alle, die du mir gegeben hast; denn sie gehören dir.
Alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, ist mein; in ihnen bin ich verherrlicht. Ich bin nicht mehr in der Welt, aber sie sind in der Welt und ich komme zu dir.
Fotos: Gerda Braunsteiner, W. Flandorfer