Marienmonat Mai

Im Mai gibt es traditionell die Maiandachten und man nennt diesen lieblichen Monat manchmal auch den Marienmonat Mai. In Stockerau gibt es neben den freitäglichen Andachten in der Kirche auch "Freiluftandachten". Von zwei davon möchten wir hier berichten.





Maiandacht bei Familie Krapfenbauer

Der verstorbene Stockerauer Kaufmann Adi Krapfenbauer, nebenbei ein begeisterter, langjähriger Mariazell-Fuß-Wallfahrer und Marienverehrer, ist vor einigen Jahren leider viel zu früh gestorben.  Im Krapfenbauerischen Garten in der Schießstattgasse steht ein großes Kreuz und bei dem ruft auch heute seine Familie zur traditionellen Maiandacht. Der Ruf verhallt nicht, denn über 100 Menschen waren gekommen, um mit Ossi Wolf, der die Andacht leitete, und Frau Krapfenbauer mit ihren drei Töchtern am Freitag, den 29. Mai 2026 im Garten Maiandacht zu feiern. Anschließend wurden die Gäste mit wohlfeilen kühlen Getränken und Würsteln bewirtet, der Erlös wird für einen guten Zweck gespendet. Auch Anni Wolf, die mit Ossi den Gottesdienst vorbereitet, wurde mit einer Blume bedankt. Herzlichen Dank der Familie Krapfenbauer für diese schöne Andacht!



Maiandacht bei Maria Jaschok

Schon zwei Tag später am Dreifaltigkeits-Sonntag saß auch eine große Gruppe von Marienverehrerinnen und -verehrern in Maria Jaschoks schönem Garten unterhalb der Marienstatue aus blauem Glas (gegenüber dem Gymnasium, Anton Schlingerstraße) vom in Stockerau geborenen und in Dänemark lebenden und schaffenden Künstler Adi Holzer. Pfarrer Andreas Kaiser hielt die Maiandacht, aber kurz nach dem Beginn um 16 Uhr dräuten schwarze Wolken am Himmel und eine Viertelstunde später donnerte und blitzte es schon und der Regen wurde immer stärker. Pfarrer Andreas ließ sich nicht beirren - er hatte dazu, wie immer, auch eine gute Geschichte zu erzählen - und brachte die Andacht bei Blitz, Donner und Regen zu einem guten Ende.  Nur vom abschließende Segne du Maria ließen wir die 2. und 3. Strophe aus...