Mein Joch ist leicht

Wann haben Kinder schon das Wort "Joch" gehört oder gar verwendet? Vielleicht haben die Eltern gesagt, dass sie sich von jemand anderem nicht "unterjochen" lassen, aber man hört es ganz selten. Veronika Ungrad, die den heutigen Gottesdienst gestaltete, hatte sich einiges dazu überlegt: Auf der großen Leinwand wurde einige Beispiele von "Jochen" gezeigt, die man Zugtieren (im allgemeinen Ochsen oder Kühen) umhängt, um die Last des gezogenen Wagens oder Pfluges besser zu verteilen. 


Einige Gegenstände lagen vor dem Altar und die Kinder und Veronika fanden heraus, was daran Gutes ist und wo man auch ein "Joch" vermuten kann. Eine junge Dame bekam all diese Dinge auf ihre bloßen Hände aufgeladen und zeigte damit, wie ein "schweres Joch" aussehen könnte, wo man sich fast gar nicht mehr bewegen kann. Dann wurden alle Gegenstände in einen praktischen Rucksack verstaut, um zu verstehen, wie dagegen Jesu "leichtes Joch" aussehen könnte. 


Unser Neupriester Manuel, der die Messe leitete,  war natürlich ganz mit eingebunden und fasste die Erkenntnisse abschließend auch für die Erwachsenen in dieser gut besuchten Familienmesse am Sonntag, den 5. Juli 2026 um 10 Uhr, zusammen und sein Noch-Boss Pfarrer
Andreas Kaiser beobachtete die Szenen aufmerksam vom "Co-Zelebranten-Stuhl".

Der Familienmessenchor mit kleinem Orchester untermalte den Gottesdienst mit flotten Liedern.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 11,25-30.

In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du das vor den Weisen und Klugen verborgen und es den Unmündigen offenbart hast. Ja, Vater, so hat es dir gefallen. Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will.

Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid! Ich will euch erquicken. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; und ihr werdet Ruhe finden für eure Seele.

Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.