Später aber reute es ihn und er tat es doch

So geht es sicher auch manchmal uns selbst. Wir geben eine schroffe Antwort, lehnen etwas ab und dann tut es uns leid, es gräbt in uns und wir machen es dann doch. Nach dem heutigen Evangelium viel besser als "Ja, mach ich natürlich!" zu sagen und es nicht zu machen...

Aber Jesus spricht zu den Jüngern so deutlich, wie sie es nicht erwarten. Ehemalige Zöllner und Huren hält er, weil sie sich wirklich geändert haben, für besser als selbst seine Jünger. Starker Tobak...

Heute war Familienmesse mit Kaplan Manuel im Pfarrsaal, Sigi und Geri Braunsteiner haben den Altar und den Ablauf vorbereitet und so führte auch eine Reihe von hölzernen Bausteinen zum Kreuz. Manuel verdeutlichte uns das Evangelium, vier Kinder lasen die Fürbitten vor und der Familienmessenchor mit kleinem Orchester gestaltete die Messe musikalisch mit vielen schönen und flotten Liedern - auch flott gespielt und gesungen!

Wie es sich für den Anfang des Arbeitsjahres gehört, gab es auch viele Verlautbarungen - in einem zweiten Beitrag haben wir die Plakate mit den vielen Veranstaltungen abfotografiert.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 21,28-32.

In jener Zeit sprach Jesus zu den Hohepriestern und den Ältesten des Volkes:

Was meint ihr? Ein Mann hatte zwei Söhne. Er ging zum ersten und sagte: Mein Kind, geh und arbeite heute im Weinberg! Er antwortete: Ich will nicht. Später aber reute es ihn und er ging hinaus.

Da wandte er sich an den zweiten und sagte zu ihm dasselbe. Dieser antwortete: Ja, Herr – und ging nicht hin.


Wer von den beiden hat den Willen seines Vaters erfüllt? Sie antworteten: Der erste. Da sagte Jesus zu ihnen: Amen, ich sage euch: Die Zöllner und die Dirnen gelangen eher in das Reich Gottes als ihr. 
Denn Johannes ist zu euch gekommen auf dem Weg der Gerechtigkeit und ihr habt ihm nicht geglaubt; aber die Zöllner und die Dirnen haben ihm geglaubt. Ihr habt es gesehen und doch habt ihr nicht bereut und ihm nicht geglaubt.

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