Er ist zum Eckstein geworden

Erika Trabauer hat uns vom heutigen Erntedank-Gottesdienst berichtet und mit Gerda Braunsteiner auch viele schöne Fotos mitgeschickt.

Viele Gottesdienstbesucher waren heute gekommen, um miteinander Erntedank zu feiern. In einer feierlichen Prozession wurde die Erntekrone und die Kräuterbüscherl, die am Ende des Gottesdienst von den Bäuerinnen verteilt wurden, von den Landwirten aus Stockerau, Unter- und Oberzögersdorf zum Altar gebracht.

Veronika Unseld hatte mit Pfarrer Christoph die Familienmesse vorbereitet. Veronika erarbeitete mit den Kindern das Evangelium vom Winzer, das eigentlich ganz schön schwierig war. Pfarrer Christoph richtete seine Worte an die Großen und sprach von der Bedeutung dieses Festes.


Für die Musik sorgte Franziska Freund an der Orgel und der Familienmesschor im Altarraum. Zusammenfassend war es ein fröhlicher und stimmiger Gottesdienst. Anschließend gab es noch wunderbare Mehlspeisen im Pfarrcafé.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 21,33-42.44.43.

In jener Zeit sprach Jesus zu den Hohepriestern und den Ältesten des Volkes: Hört noch ein anderes Gleichnis: Es war ein Gutsbesitzer, der legte einen Weinberg an, zog ringsherum einen Zaun, hob eine Kelter aus und baute einen Turm. Dann verpachtete er den Weinberg an Winzer und reiste in ein anderes Land.


Als nun die Erntezeit kam, schickte er seine Knechte zu den Winzern, um seine Früchte holen zu lassen. 
Die Winzer aber packten seine Knechte; den einen prügelten sie, den andern brachten sie um, wieder einen anderen steinigten sie. Darauf schickte er andere Knechte, mehr als das erste Mal; mit ihnen machten sie es genauso. Zuletzt sandte er seinen Sohn zu ihnen; denn er dachte: Vor meinem Sohn werden sie Achtung haben. Als die Winzer den Sohn sahen, sagten sie zueinander: Das ist der Erbe. Auf, wir wollen ihn umbringen, damit wir sein Erbe in Besitz nehmen. Und sie packten ihn, warfen ihn aus dem Weinberg hinaus und brachten ihn um.

Wenn nun der Herr des Weinbergs kommt: Was wird er mit jenen Winzern tun?
Sie sagten zu ihm: Er wird diese bösen Menschen vernichten und den Weinberg an andere Winzer verpachten, die ihm die Früchte abliefern, wenn es Zeit dafür ist. Und Jesus sagte zu ihnen: Habt ihr nie in der Schrift gelesen: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, er ist zum Eckstein geworden; vom Herrn ist das geschehen und es ist wunderbar in unseren Augen? 


Und wer auf diesen Stein fällt, wird zerschellen; auf wen der Stein aber fällt, den wird er zermalmen.

Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird euch weggenommen und einem Volk gegeben werden, das die Früchte des Reiches Gottes bringt.

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Fotos: E. Trabauer, Gerda Braunsteiner